Die Kommunikation des Evangeliums: Wie Kirche in jeder Epoche die „neusten Medien“ genutzt hat

Die Kommunikation des Evangeliums: Wie Kirche in jeder Epoche die „neusten Medien“ genutzt hat

Wenn man Kirchengeschichte einmal unter dem Gesichtspunkt „Kommunikation“ liest, fällt ein Muster auf: Das Evangelium bleibt inhaltlich gleich – aber die Wege, auf denen es Menschen erreicht, verändern sich ständig. Und oft hat die Kirche sehr bewusst die jeweils modernsten Kommunikationsmittel genutzt (oder musste lernen, sie klug zu nutzen).

Die Entwicklung der Kommunikation (KI generiert)

Dabei gilt immer beides: Medien erweitern Reichweite – und sie prägen auch Form, Tempo und Erwartungen der Menschen. (Darum ist Mediengeschichte immer auch Kirchengestalt-Geschichte.)

1) Urchristentum: mündliche Botschaft, öffentliche Lesung, Briefe – und römische Infrastruktur

1.1. Jesus: Predigt „nah am Leben“ – im Resonanzraum der Synagoge und des Alltags

Jesus kommuniziert das Reich Gottes primär mündlich: Gleichnisse, Streitgespräche, Heilungserzählungen – alles Formen, die in einer überwiegend oral geprägten Kultur besonders „tragfähig“ sind. Gleichzeitig nutzt er vorhandene Kommunikationsräume: Synagogen als Orte der Schriftlesung und Auslegung, Feste als „Massenereignisse“, Pilgerwege als Multiplikatoren.

Das Problem des Bösen in der Bibel und im christlichen Glauben

Das Problem des Bösen in der Bibel und im christlichen Glauben

Woher kommt das Böse? /KI generiert)

1. Eine Frage, die im Leben aufsteht

Es gibt Fragen, die stellt man im Seminarraum. Und es gibt Fragen, die stellen sich im Krankenhausflur, am Grab, nach einer Nachrichtensendung, nach einem Streit, der Beziehungen zerstört, oder nach einer Erfahrung, die man keinem wünscht. „Warum gibt es das Böse?“ – das ist eine solche Frage. Sie ist nicht nur intellektuell, sondern existenziell. Sie trifft Glaubende und Nichtglaubende. Und sie trifft Glaubende oft besonders hart, weil sie Gott nicht loslassen wollen und doch nicht verstehen, wie Leid, Schuld und Gottes Güte zusammenpassen sollen.

Die klassische Form nennt man Theodizeeproblem: Wie lässt sich die Existenz des Bösen mit einem Gott vereinbaren, der gut ist, allmächtig und allwissend? Schon die alte Dilemma-Formulierung drückt das scharf aus: Wenn Gott Leid verhindern kann, aber nicht will, scheint er nicht gut. Wenn er es will, aber nicht kann, scheint er nicht allmächtig. Wenn er kann und will – warum bleibt das Böse dann real?

Datein-Konvertierung am Arbeitsplatz (KI generiert)

Publisher-Dateien zukunftssicher machen: PUB/PUBX rechtzeitig als PDF sichern

Datein-Konvertierung am Arbeitsplatz (KI generiert)
Datein-Konvertierung am Arbeitsplatz (KI generiert)

In vielen Gemeinden und Büros schlummern über Jahre hinweg Publisher-Dateien: Gemeindebriefe, Aushänge, Einladungen, Plakate. Bei mir sind es über 2100 pub-Dateien. Das Format .pub (und teils .pubx) ist praktisch – aber eben ein Spezialformat. Wer langfristig sicherstellen will, dass diese Vorlagen später noch lesbar und druckbar sind, sollte rechtzeitig eine PDF-Version erzeugen.

Microsoft weist selbst darauf hin, dass Publisher im Zuge des End-of-Life aus Microsoft 365 verschwindet – und empfiehlt, Publisher-Dateien vorher zu konvertieren.

Die gute Nachricht: Das geht – je nach Menge und Datenschutzbedarf – auf mehreren Wegen.

Warum PDF?

PDF ist die verlässlichste „Archivfassung“:

  • überall öffnbar (auch ohne Publisher),
  • layoutstabil (wichtig fürs Drucken),
  • langfristig gut nutzbar.

Empfehlung aus der Praxis: Original (.pub/.pubx) behalten, aber zusätzlich eine PDF-Archivversion anlegen.

Zwischen Ernst und Einladung

Zwischen Ernst und Einladung

Wie geistliche Gemeindekritik gehört, geprüft und fruchtbar werden kann

Gemeinden werden oft für ihr Gemeindeleben oder ihre Verkündigung kritisiert. Manches ist berechtigt, manches greift zu kurz. Christliche Kritik braucht Ernst und Liebe zugleich. Sie soll nicht spalten, sondern helfen, Christus neu in den Mittelpunkt zu stellen.
Gemeinde miteinander unterwegs (KI generiert)

Manchmal werden Gemeinden wegen ihres Gemeindelebens, ihrer Verkündigung oder ihrer geistlichen Ausrichtung scharf kritisiert. Der Vorwurf lautet dann: zu oberflächlich, zu angepasst, zu wenig biblisch, zu wenig Ernst. Ist solche Kritik berechtigt? Ja – und nein. Ja, weil christlicher Glaube nie beliebig ist. Nein, weil pauschale Urteile dem Evangelium oft nicht gerecht werden. Entscheidend ist, wie Kritik geäußert wird und wohin sie führen soll.

Christliche Gemeindekritik hat eine lange biblische Tradition. Propheten, Apostel und Jesus selbst haben Gemeinden ermahnt, korrigiert und zur Umkehr gerufen. Kritik entspringt häufig echter Sorge um die Wahrheit des Evangeliums, um die Heiligkeit Gottes und um die Wachsamkeit der Kirche. Diese Sorge verdient es, gehört und geprüft zu werden.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Kritik aufbaut oder verletzt, klärt oder spaltet, einlädt oder abschreckt. Das Evangelium kennt den Ernst der Umkehr – aber ebenso den Ton der Gnade.

Bethlehem – „Haus des Brotes“

Bethlehem – „Haus des Brotes“

Heilsgeschichtliche Bedeutung im Alten Testament, im Neuen Testament und in jüdischer Deutung (Targum/Talmud)

Bethlehem mit Brot (KI generiert)

Einleitung

Wenn wir „Bethlehem“ hören, denken viele sofort an Krippe, Engel, Hirten. Aber bevor Bethlehem zur Weihnachtskulisse wurde, war es zunächst ein ganz konkreter Ort in Juda – klein, landwirtschaftlich geprägt, abseits der großen Verkehrsachsen – und zugleich ein Name, der schon für sich eine Deutung anbietet: „Haus des Brotes“. Diese Benennung ist keine fromme Nach-Erfindung, sondern liegt tatsächlich im hebräischen Wortmaterial. Und genau hier beginnt die heilsgeschichtliche Spur: Gott bindet große Verheißung gern an kleine Orte – und er legt Bedeutung in Namen, die später „aufgehen“ wie ein Same.

1. Der Name: Hebräisch, Griechisch – und was man seriös sagen kann

Der Ortsname lautet im Hebräischen בֵּית לֶחֶם (bêt læḥæm). Das ist eine Konstruktion aus zwei Wörtern: בֵּית (bêt) = Haus (von) und לֶחֶם (leḥem) = Brot oder Nahrung. Zusammen ergibt das: „Haus des Brotes“. Diese Deutung ist sprachlich die nächstliegende, auch wenn eine alternative Etymologie („Haus des Kampfes“) diskutiert wurde. In der Septuaginta und im Neuen Testament wird Bethlehem nicht übersetzt, sondern als Βηθλεεμ / Βαιθλεεμ transkribiert.

Die Inkarnation Christi

Die Inkarnation Christi

Von den alttestamentlichen Voraussetzungen über die Alte Kirche bis zur Neuzeit – und ihre Bedeutung für uns heute

1. Einleitung: Das Zumutende am christlichen Glauben

Die Inkarnation Christi gehört zu den zentralsten und zugleich anstößigsten Aussagen des christlichen Glaubens. Dass Gott Mensch wird, widerspricht sowohl religiösen Erwartungen als auch philosophischen Denkgewohnheiten. Religion rechnet meist mit einem Gott, der fern, erhaben, unverfügbar ist. Philosophie denkt Gott als das Unveränderliche, Unbewegte, Reine.

Der christliche Glaube aber behauptet: Gott ist nicht auf Distanz geblieben. Gott ist nicht Zuschauer der Geschichte. Gott ist nicht nur Thema menschlicher Rede – Gott ist selbst Geschichte geworden.

„Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ (Joh 1,14). Diese Aussage ist keine poetische Metapher, sondern der Kern des Evangeliums. An ihr entscheidet sich, ob christlicher Glaube wirklich von Erlösung spricht – oder nur von religiöser Sinngebung.

Inkarnation meint dabei nicht allgemein „Gott ist dem Menschen nahe“, sondern sehr präzise: Der ewige Sohn Gottes, der Logos, ist in Jesus Christus wirklich Mensch geworden, ohne aufzuhören, Gott zu sein. Diese Spannung wird die Kirche durch ihre gesamte Geschichte hindurch begleiten.

Selbst gehostetes Padlet-Skript zum Download

Selbst gehostetes Padlet-Skript zum Download

Padlet-Tafel (KI -generiert)

Viele Gemeinden und Hauskreise wünschen sich eine einfache Online-Pinnwand, möchten dafür aber keine externen Dienste nutzen. Deshalb stelle ich hier ein kleines Padlet-Skript, welches man auf der eigenen Webseite selbst hosten kann, als Download zur Verfügung.

Das Skript besteht aus einer einzigen HTML-Datei und einer kleinen PHP-Datei zur Speicherung der Einträge. Es läuft auf jedem normalen Webspace mit PHP-Unterstützung und bildet eine digitale Pinnwand ab:
Name (oder Alias) und Mitteilung eingeben, auf „Mitteilung hinzufügen“ klicken – schon erscheint die Notiz als Kachel oder in der Tabellenansicht. Reaktionen (👍 🙏 ❤️), Sortierung, Suchfunktion und CSV-Export sind bereits eingebaut.

Die protestantische Reformation und ihre Folgen für uns Christen heute in Mitteldeutschland

Die protestantische Reformation und ihre Folgen für uns Christen heute in Mitteldeutschland

1. Einleitung: Warum die Reformation heute noch zählt

Martin Luther (KI generiert)

Kaum ein Ereignis hat die religiöse, geistige und gesellschaftliche Gestalt Europas so tief geprägt wie die Reformation des 16. Jahrhunderts. Was im Oktober 1517 mit Martin Luthers Thesenanschlag in Wittenberg begann, war weit mehr als ein theologischer Streit um Ablassbriefe und kirchliche Missstände. Es war eine umfassende Erneuerungsbewegung des Glaubens, die das Verhältnis des Menschen zu Gott neu bestimmte.

Mitteldeutschland – die Region zwischen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt – war nicht nur geographischer Mittelpunkt dieser Bewegung, sondern auch ihr geistliches Herz. Namen wie Luther, Melanchthon, Spalatin, Bugenhagen oder Agricola sind untrennbar mit Orten wie Wittenberg, Erfurt, Altenburg oder Leipzig verbunden. Hier wurde nicht nur Theologie getrieben, sondern Weltgeschichte geschrieben.

„Gedenke – und werde fruchtbar“

„Gedenke – und werde fruchtbar“

Eine Theologie des Alters ausgehend von Kohelet 12,1–7

Der Lauf des Lebens (Ki generiert)

Teaser:

Kohelet 12 beschreibt das Altern mit poetischer Ehrlichkeit – ohne Beschönigung, aber auch ohne Resignation. Was heißt das für unseren Glauben heute? Und wie ergänzen Neues Testament und Apokryphen diesen Realismus um Würde, Berufung und Hoffnung?

1. Realistisch – und getragen

Kohelet malt starke Bilder: zitternde „Wächter des Hauses“, stillstehende „Mahlsteine“, verschlossene Türen (Koh 12,1–5). Das ist kein Defizitkatalog, sondern ein Weckruf: „Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugend“ (Koh 12,1). Erinnerung (zakar) ist hier keine Nostalgie, sondern gelebte Gottesbeziehung – heute, damit sie morgen trägt.

„Der Staub kehrt zur Erde… der Geist kehrt zu Gott zurück“ (Koh 12,7). – Würde und Vergänglichkeit gehören zusammen.

Lösen (KI erstellt)

Zugehörigkeit – Preis – Erbe

„Ich habe dich erlöst“ – גָּאַל (gāʾal), גֹּאֵל (gōʾēl), גְּאֻלָּה (gᵉʾullāh) im biblischen Heilsgeschehen

Lösen (KI erstellt)
Lösen (KI erstellt)

Und warum Jesus Christus der wahre Löser ist.

Wir begeben uns heute in den semitischen Herzschlag eines großen biblischen Wortfeldes. Drei Begriffe bewegen uns: גָּאַל (gāʾal)erlösen, auslösen; גֹּאֵל (gōʾēl)Löser, Sippenlöser; גְּאֻלָּה (gᵉʾullāh)Löse-Recht, Erlösung. In diesen Wörtern klingt mehr als „Hilfe“: Es geht um Zugehörigkeit, Nähe, Recht und Wiederherstellung. Gott spricht: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein“ (Jes 43,1; LB17). Und all das zielt hin auf Jesus Christus, den wahren ʾēl der Welt.


1) Semantischer Schlüssel: Nähe, die rettet (gāʾal) – und der Preis (pādāh)

Wenn die Bibel gāʾal sagt, meint sie lösen, auslösen, loskaufen, befreien, retten, erlösen. Wesentlich ist: Es wird ein gefährdetes Eigentums-/Zugehörigkeitsverhältnis durch Einlösung wiederhergestellt.
Ein naher Verwandter tritt rechtlich und tatkräftig ein, um Erbe, Name und Freiheit eines Angehörigen wiederherzustellen. Der Handelnde heißt gōʾēl, der Löser. Die Sache selbst heißt gᵉʾullāh, Erlösung/Löse-Recht.

Wichtig: „Erlösung“ ist hier nicht abstrakt. Sie ist konkret, rechtlich, sozial – und tief theologisch. Der gōʾēl kauft frei, schützt, sichert und stellt wieder her.

Demgegenüber betont פָּדָה (pādāh) ursprünglich die Ablösung/Auslösung durch ein Lösegeld, den Preis. Man könnte sagen: gāʾal akzentuiert die verpflichtete Nähe (Sippe, Recht), pādāh den Preis. Beide Linien gehören zusammen und werden im Verlauf der Bibelgeschichte immer stärker ineinandergeführt, besonders nachexilisch – die LXX gibt beides häufig mit λυτροῦσθαι wieder.

Trias der Gnade: ḥesed – éleos – cháris (KI generiert)

Weihnachten als Epiphanie der Gnade: ḥesed, éleos und cháris im Gespräch

Trias der Gnade: ḥesed – éleos – cháris (KI generiert)
Trias der Gnade: ḥesed – éleos – cháris (KI generiert)

Manchmal fühlt sich Theologie an wie ein großes Puzzle: Viele schöne Teile – aber wie greifen sie zusammen? Wer in der Advents- und Weihnachtszeit von Gottes „Barmherzigkeit“ spricht, verwendet intuitiv ein zentrales Wort des Neuen Testaments (ἔλεος – éleos). Dahinter steht jedoch die lange Geschichte eines alttestamentlichen Schlüsselbegriffs (חֶסֶד – ḥé∙sed), der im Neuen Bund in das große Dachwort der „Gnade“ (χάρις – cháris) hineinwächst. In diesem Blogbeitrag verschränke ich diese drei „Grundworte der Gnade“ – mit besonderem Blick auf Titus 3,4–7, mit sorgfältiger dogmatischer Einordnung.

1. Ausgangsthese – und eine vorsichtige Präzisierung

These: Weihnachten ist die geschichtliche Erscheinung (ἐπεφάνη – epephánē) von Gottes bundestreuer Liebe (ḥesed). Diese Liebe zeigt sich im Neuen Testament als Barmherzigkeit (éleos) und wird im umfassenden Heilsmodus der Gnade (cháris) wirksam. Titus 3,4–7 verdichtet diese Linien auffallend: Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit erscheinen; er rettet nicht aus Werken, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit; er wirkt Neugeburt und Erneuerung durch den Heiligen Geist, ausgegossen reichlich durch Jesus Christus, damit wir gerechtfertigt und Erben der Hoffnung des ewigen Lebens werden.

Präzisierung: Die drei Begriffe sind nicht deckungsgleich. ḥesed trägt die Farbe der Bundestreue, éleos betont Barmherzigkeit/Erbarmen, cháris akzentuiert Geschenk, Unverdientheit und Wirksamkeit. Dennoch überlappen sie stark und werden in der Bibelgeschichte bewusst ineinandergeführt.

Ḥesed: Die Kraft treuer Liebe (KI generiert)

Ḥesed: Die Kraft treuer Liebe – was die Bibel mit חֶסֶד meint

Warum dieses Wort uns angeht

Ḥesed: Die Kraft treuer Liebe (KI generiert)
Ḥesed: Die Kraft treuer Liebe (KI generiert)

Es gibt Bibelwörter, die wie Türöffner sind. Ḥesed (חֶסֶד, gesprochen etwa „chesed“) ist so eines. Wer versteht, was ḥesed meint, erkennt einen roten Faden durch die ganze Bibel: Eine Liebe, die treu ist, handelt und bleibt, wenn andere längst aufgeben. Ḥesed ist kein frommes Extra, sondern das Herz biblischer Beziehungskultur – zwischen Menschen und von Gott zu uns.

Was ḥesed bedeutet – in drei Zügen

Am knappsten lässt sich ḥesed so fassen: treue, loyale Güte als Tat. Drei Merkmale prägen den Begriff:

  1. Tatcharakter. Ḥesed zeigt sich nicht zuerst im Gefühl, sondern im Handeln: schützen, bewahren, vergeben, versorgen, Platz machen, Verantwortung tragen.
  2. Beziehungscharakter. Ḥesed ist immer auf jemanden bezogen – zuerst im Nahbereich von Familie, Freundschaft, Gastfreundschaft, später auch zwischen König und Untertanen, schließlich zwischen Gott und Mensch.
  3. Beständigkeit. Ḥesed ist dauerhafte Güte. Darum steht das Wort oft mit ’emet (אֱמֶת, „Treue/Verlässlichkeit“) zusammen: ḥesed we’emet – „treue, verlässliche Güte“.

Gute deutsche Näherungen sind „Güte“, „Huld“, „treue Liebe“, „loyale Güte“. Keine bringt alles, zusammen zeigen sie die Richtung.